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Therapie in unserer Praxis für Chiropraktik und Orthopädie

Als Facharzt für Orthopädie wende ich natürlich alle bekannten orthopädischen Therapieformen wie Injektionstherapie, Gelenkpunktionen, Gelenkinjektionen, Neuraltherapie, Massagetechniken oder Tapeverbände an. Durch die Ausrichtung auf spezielle Reflextherapieverfahren sind akute Unfälle, Knochenbrüche oder Wundversorgung in der Praxis aber nicht möglich.

Mit speziellen Reflextherapieformen konnte auch die Arbeit mit Injektionen maximal reduziert werden, sodass in der Praxis sehr wenig gespritzt werden muss.

Die folgenden Therapiemöglichkeiten bestimmen die Arbeit in der Praxis und werden deshalb auch auf den einzelnen Seiten genauer erläutert.

  • Chiropraktik
  • Applied Kinesiology
  • Reflextechniken nach Prof. Carrick
  • Triggerpunktbehandling
  • Akupunktur
  • Kinesiotape

Chiropraktik – Wie sie entstand

Etwa um 1890 wurde der Begriff Chiropraktik durch D.D. Palmer aus Iowa als Behandlungsform etabliert. Viele andere Therapeuten hatten zuvor bereits ähnlich gearbeitet, aber D.D. Palmer war es, der die Chiropraktik zu einer allgemeinen Anerkennung führte.

Ein ausgebildeter Chiropraktiker, oder unter den Ärzten Manualtherapeut und Chirotherapeut, gibt an der Wirbelsäule oder an anderen Gelenken gezielte Impulse, die dann in relativ kurzer Zeit die Symptome bessern. Dabei darf es zu einem Knackgeräusch kommen. Es darf dabei aber nicht den vorhandenen Schmerz verstärken oder neuen Schmerz erzeugen.

Die gezielten Griffe gehen immer in die normale freie Bewegungsrichtung des behandelten Gelenks. Dabei wird kein Gelenk „ausgeleiert“ und dabei werden keine Gefäße zerrissen! Wie bei jeder Arbeit sind aber auch hier schon Fehler gemacht worden. Jeder dieser Fehler ist einer zu viel und schädigt den Ruf der oben genannten Chiropraktiker.

Jeder Kollege mit einer anerkannten mehrjährigen Ausbildung kennt die Bedingungen, die vor einer Gelenkkorrektur einzuhalten sind. Und damit ist die Chiropraktik, durch diese Kollegen ausgeführt, eine sehr sichere Therapieform.

Bei welchen Störungen ist Chiropraktik geeignet?

Chiropraktik darf immer erst nach Ausschluss von Frakturen, Tumoren, Bänder- und Meniscusrissen, Durchblutungsstörungen und anderen ernsthaften Erkrankungen angewendet werden. Bei einem erfahrenen Chiropraktiker können Sie sich darauf verlassen.

Hier kommt die Chiropraktik zum Einsatz:

  • Plötzlich bei Tätigkeiten einsetzenden Wirbelsäulen- und Gelenkbeschwerden
  • Schmerzhaft eingeschränkte Wirbelsäulenbeweglichkeit
  • Morgendliches Erwachen mit starken Wirbelsäulenschmerzen
  • Schmerzen nach sportlicher Betätigung
  • Weiter bestehende Gelenkschmerzen nach Operationen
  • Gelenkbeschwerden in den großen Gelenken (Schulter, Knie, Hüften, Ellenbogen, Füße)
  • Einklemmungen peripherer Nerven (Karpaltunnel, Tarsaltunnel, Skalenussyndrom, Piriformissyndrom u.a.)
  • Bedingt auch bei Bandscheibenvorfällen
  • Arthroseschmerzen

Was passiert bei der Chiropraktik?

Gelenke werden wieder in ihre normale Position gebracht, sie können wieder besser funktionieren. Schnelle Dehnung der Muskeln bewirkt deren Entspannung, der Druck auf die Gelenke lässt nach. Durch die vegetative Umstellung in den Segmenten des Rückenmarks kommt es zu einer besseren Durchblutung, einer Senkung des Sympathikustonus und einer Schmerzreduktion.

International College of Applied Kinesiology Logo

Dieses Logo ist vom International College of Applied Kinesiology (ICAK), das 1964 von Dr. George Goodheart und elf weiteren D.C.s (Doctor of Chiropractic) gegründet wurde. Diese Chiropraktoren wollten herausfinden, warum manche ihrer Korrekturen an der Wirbelsäule einfach nicht hielten. Sie entdeckten, dass eine Nervenstörung in anderen Wirbelhöhen vorliegen kann, dass Lymph- und Gefäßreflexe gestört sein können, dass der Fluss des Nervenwassers gestört sein kann oder dass auch eine Störung der Akupunkturmeridiane ihre Arbeit behinderte.

Weiter fanden sie heraus, dass Störungen der Struktur, der Chemie und / oder der emotionalen Ebene den gesamten Körper, also auch die Wirbelsäule und die Gelenke, negativ beeinflussen können. Diese Störungen werden durch andere strukturelle, emotionale und chemische Faktoren beeinflusst. Im Mittelpunkt all dieser Betrachtungen steht bei der Applied Kinesiology immer der betroffene Mensch. All diese Fakten finden sich im Logo des ICAK wieder.

Später entdeckte Dr. J. Goodheart, dass ein Muskel unter verschiedenen Bedingungen mal stark und mal schwach sein kann. Heute weiß man auch, dass ein Muskel überaktiv reagieren kann. Mit diesem Wissen kann man dem Patienten jetzt definierte Störreize geben. Wenn sich dadurch die Muskelkraft verändert, kann man daraus diagnostische und therapeutisch relevante Informationen entnehmen. Für die Therapie der gefundenen Störungen nutzte die Gruppe um Dr. J. Goodheart alle Techniken aus den Bereichen der Therapie am Bewegungsapparat (Chiropraktik, Triggerpunkte, Tenderpoints, Reflextechniken, SOT, Osteopathie, Akupunktur, Kiefergelenksbehandlung u.a.) und er nannte dieses System Applied Kinesiology (= AK).

Der von Dr. J. Goodheart gefundene Muskeltest wurde dann auch von anderen Heilberufen als wertvolles Testinstrument genutzt. Diese Kollegen nennen sich heute Kinesiologen. Die Applied Kinesiology hat in den letzten 40 Jahren eine Weiterentwicklung zur Professional Applied Kinesiology (= PAK) durchgemacht. Hier werden jetzt wissenschaftliche Studien mit genau definierten Reizen durchgeführt, damit dieser genialen Technik auch der Einzug in die Schulmedizin in Deutschland gelingt. (In Österreich gibt es bereits eine von der Ärztekammer anerkannte Ausbildung.)

Nach der vier Jahre dauernden Ausbildung (davon ein Jahr in den USA) und der Diplomate-Prüfung in New Orleans 1998 war ich über viele Jahre als Dozent der Applied Kinesiology in Deutschland tätig und gehörte dem Board of Examiners des ICAK-International an, dessen Aufgabe es ist, neue Dozenten in der PAK zu prüfen. Heute nutze ich diesen reichen Erfahrungsschatz in meiner Praxis bei jedem Patienten.

Reflextechniken nach Prof. Carrick

Reflexe sind nach äußerem Reiz auf den Körper im Körper automatisch unbewusst ablaufende Reaktionen. (Essensgeruch löst Speichelfluss aus, Hautstreicheln richtet Haare auf, Druck auf Muskeln entspannt diese, Musik löst Emotionen aus.)

In der Praxis ständig angewandte Reflextechniken:

  • Bindegewebs- und Faszientechniken nach J. Travell
  • Positionstechniken nach Jones (Strain Counter-Strain)
  • Behandlung der neurolymphatischen (Chapman) und neurovasculären (Benett) Reflexpunkte
  • Ursprungs- und Ansatztechniken an den Muskeln
  • Schmerzhafter Druck auf Triggerpunkte im Muskel
  • Wenn nötig auch Neuraltherapie
  • Kinesiotape

Angewandte Neurologie nach Professor Carrick

Professor Carrick lehrt in seinem Institut funktionelle Neurologie. In seine Forschungen hat er das neueste Wissen der internationalen neurologischen Fachwelt integriert. Sein daraus entwickeltes Therapiekonzept ist einzigartig. Es hilft auch, komplizierte chiropraktische Fragestellungen zu klären und neue Therapieansätze zu finden. Ein Beispiel: Ein Patient hat ständig Nackenprobleme der oberen linken Nackenmuskulatur, die mit all den anderen Methoden nicht besser wurden. Bei der Untersuchung wurde festgestellt, dass ein Blick nach links unten die Spannung schon etwas löste. Töne in das rechte Ohr und Einbeinstand links zeigten ebenfalls diesen Effekt. Dem Patienten wurde ein Übungsprogramm mit Blickübungen, Kopfhörerbalance mehr auf dem rechten Ohr und Einbeinstand links mitgegeben. Bei der nächsten Konsultation nach 14 Tagen waren die Nackenschmerzen verschwunden.

Natürlich sind die meisten Zusammenhänge noch komplizierter. Das Prinzip bei der Therapie nach Prof. Carrick ist, dass man möglichst viele gleichsinnig arbeitende Nervenqualitäten (Gleichgewicht, Auge, Ohr, Haut, bewusste Planung, Muskelrezeptoren usw.) findet.

Die Anwendung der gefundenen Nervenaktionen zur Therapie aktiviert den Stoffwechsel in den einzelnen Nervenketten wieder. Dadurch werden die weniger gut arbeitenden Nerven wieder stabiler, Schmerzreize werden abgeblockt und die Nervenfunktion verbessert.

Um diese Techniken zu erlernen, habe ich über vier Jahre regelmäßig die Kurse von Prof. Carrick in Amsterdam und London besucht.

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